Warum sollten sie dämmen?

Wärmedämmung check1) Energiekosten durch Hausdämmung senken 

Ein schlecht gedämmtes Haus verbraucht zum Heizen jährlich 2.200 m³ Gas. Ein Haus mit guter Dämmung benötigt lediglich 700 m³ Gas. Das ist ein jährlicher Unterschied von fast 975 Euro (Preisniveau 2012/2013)! Viele Altbauten sind nur zum Teil oder schlecht gedämmt. Oft fehlt insbesondere eine wirksame Kern- und Fußbodendämmung.

  • Mit der Dämmung eines Schrägdachs samt einem beheizten Dachboden lassen sich jährlich 1.000 m³ Gas oder 650 Euro einsparen (bei einem Gaspreis von 0,65 Euro/m³, Preisniveau 2012/2013)! Unter Dachdämmung finden Sie ausführliche Auskünfte und ein Onlinevideo.
  • Mit einer Kerndämmung lassen sich pro Jahr durchschnittlich 870 m³ Gas (gut 550 Euro) einsparen. Keine Hohlmauer? Es gibt mehr Arten der Fassadendämmung.
  • Ersetzen Sie in einem Haus die einfache Verglasung durch Niedrigemissionsglas (HR++-Glas), können Sie damit 430 m³ Gas oder 280 Euro einsparen! Weitere Auskünfte und maßgeschnittene Empfehlungen finden Sie unter Doppelverglasung und HR-Glas (Niedrigemissionsglas).
  • Die Dämmung des Erdgeschossfußbodens von unten ergibt eine jährliche Einsparung von durchschnittlich 325 m³ Gas oder rund 210 Euro. Fragen Sie unter Fußboden- und Unterbodendämmung eine Zugeschnittene Beratung an.
  • Beim Dämmen werden häufig Fugen und Spalten abgedichtet. Das ist von Vorteil für die Dämmung, aber geht zu Lasten gesunder Luft im Haus.Achten Sie daher stets auf eine ausreichende Lüftung, da sich andernfalls Feuchtigkeit und Schadstoffe ansammeln können.

2) Steigerung des Wohnkomforts

  • Den Fußboden dämmen.
    Ein Fußboden wird sich nach seiner der Dämmung weniger kalt anfühlen, was den Effekt von Kälte, die von den Füßen aufsteigt, drastisch verringert. Wenn der Fußboden auf der Unterseite mit PUR-Schaum gedämmt wird, kann auch die Feuchtigkeit, die in einem Kriechkeller stets vorhanden ist, nicht mehr durch den Boden nach oben entweichen.
    Aufsteigende Feuchtigkeitsflecken in kalten Ecken von Waschküchen, Schlafzimmern oder anderen wenig geheizten Räumen gehören nach der Dämmung der Vergangenheit an. Diese Feuchtigkeit muss über eine gute Lüftung des Kriechkellers abgeführt werden.
  • Die Außenfassaden dämmen.
    Auch Wände, die an eine Außenmauer grenzen, haben nach der Dämmung auf der Innenseite eine höhere Temperatur und strahlen daher weniger Kälte ab.Das Dämmen mit PUR-Schaum (nur möglich beim Bau eines Hauses) und auch das Füllen eines bestehenden Zweischalenmauerwerks mit Granulat wird zudem das Problem der zwischen den Fugen an Fenster- und Türrahmen entstehenden Zugluft komplett beseitigen.
  • Das Dach dämmen.
    Beim Dämmen des Dachs gilt in etwa das Gleiche wie bei den Mauern. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Dämmung mit PUR-Schaum das Dach hermetisch verschließt, sodass Flugsand u. dgl. nicht mehr in das Haus gelangen können. Darüber hinaus wird nach der Dämmung des Dachs die Sonne im Sommer die Dachräume weitaus weniger stark aufheizen. Dabei handelt es sich oft um die Schlafzimmer, die so kühler bleiben.
    Diese Ausschaltung des Aufheizeffekts gilt auch in geringerem Maße für Räume, die an eine gedämmte Außenfassade grenzen, die große Teile des Tags über der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.

3) Wartungsfrei

Neben all diesen Aspekten, die den Komfort steigern, spielt auch noch die Tatsache, dass PUR-Schaum eine Lebensdauer von bis zu 60 Jahren hat und somit keiner Wartung bedarf, eine Rolle. Überdies sind Fäule und Schimmelbefall ausgeschlossen.

Und da der Dämmwert Jahr für Jahr konstant bleibt, sind keine Maßnahmen wegen Alterung erforderlich. Nach dem Einspritzen verklebt das Granulat zwischen den Mauerschalen und bildet so eine feste Platte, die nicht absackt und auch keine Feuchtigkeit aufnimmt. Dadurch bleibt der Dämmwert der Dämmung zwischen den Mauerschalen im Laufe der Jahre konstant und ist keine Neu- oder Nachfüllung erforderlich.

4) Geringere CO2-Emissionen

Beim Verbrennen fossiler Brennstoffe entsteht Kohlenstoffdioxid (CO2). Verbrennen Sie beispielsweise weniger Gas, entsteht auch weniger CO2. Dies gilt während der gesamten Lebensdauer der Dämmung. Beim Herstellen des PUR-Schaums und auch des Granulats mit Leim wird CO2 freigesetzt, aber die Menge, die bei dieser Fabrikation anfällt, ist schon nach wenigen Jahren durch den geringeren Brennstoffverbrauch im Haus wieder eingespart.

5) Was bedeutet die Dämmung für Sie als (zukünftiger) Hausbewohner?

Durch die Dämmung Ihres Hauses (oder von Teilen Ihres Hauses) senken Sie nicht nur die Energierechnung, sondern verbessern Sie in erheblichem Maße zugleich auch das Raumklima in Ihrem Haus. In erster Linie ist dies darauf zurückzuführen, dass es weniger kalte Bereiche (wie Fußböden und Wände) gibt. Dies vermittelt das Gefühl, dass es im Haus weniger zieht. Diese Dämmung kann auf verschiedenerlei Weise sowohl bei einem Neubau als auch bei einem Altbau durchgeführt werden.

Daneben gibt es verschiedene Dämmstoffe. Viele Dämmstoffe bestehen aus Platten oder Rollen. Zwischen diesen Platten oder Rollen befinden sich stets Fugen. Unser Dämmstoff wird jedoch ohne Fugen an oder in Ihrem Haus (ein‑)gespritzt.

In dieser Broschüre beschränken wir uns auf die Dämmung mit Polyurethan-Schaum und (speziell für das bestehende Zweischalenmauerwerk) das EPS-Granulat. Wir können die Dämmung sowohl beim Bau des Hauses als auch nachträglich noch, wenn Sie das Haus bereits bewohnen, ausführen.

6) Die zu erwartenden Einsparungen:

Bei Fußbodendämmung:

Reihenhaus

Einsparung von   8-12 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Doppelhaushälfte

Einsparung von 10-15 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Einzelhaus

Einsparung von 12-20 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Bei Fassadendämmung:

Reihenhaus

Einsparung von 10-13 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Doppelhaushälfte

Einsparung von 18-23 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Einzelhaus

Einsparung von 20-25 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Bei Dachdämmung:

Reihenhaus

Einsparung von 10-15 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Doppelhaushälfte

Einsparung von 15-20 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs

Einzelhaus

Einsparung von 20-30 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs